Der Buchhandel wächst wieder! „Positive Ergebnisse, wohin man auch schaut“ resümierte das Börsenblatt des Deutschen Buchhandels hinsichtlich der aktuellen Zahlen des Jahresbetriebsvergleichs. Um 1,6 % wuchsen im Jahr 2018 die Einnahmen und die Betriebshandelsspanne verbesserte sich ebenfalls um einen halben Prozentpunkt. Während sich die kleinen Betriebe über die kaufkräftigste Kundschaft freuen dürfen, gleichen dies die größeren Geschäfte durch einen höheren Anteil des Direktbezuges bei den Verlagen, und den damit verbundenen besseren Konditionen aus, die letztendlich auch über den Geschäftserfolg entscheiden. Trotz höherer Bonumsätze verlieren so die kleinsten Buchhandlungen im Betriebsergebnis.

Verlage profitieren von einem hohen Anteil des Direktgeschäftes, da sie die besten Konditionen an den stationären Handel weitergeben können und die Anreize für einen Backlistbezug damit steigen. Im Interesse des Buchhandels liegt es wiederum, die Bezugs- und Lagerkosten zu begrenzen. Er unterscheidet deshalb in Direkt- und Barsortimentsverlage, oder sortiert gar die Verlagspartner generell aus. Die Steigerung des Direktbezuges ist das vordergründige Interesse des Vertriebes, gefolgt vom Anliegen der flächendeckenden Sortimentsdurchdringung. Der Bezugsweg ist hierbei zweitrangig, denn nur die präsentierte Ware findet auch den Weg zum Verbraucher.

Kundenbindung ist also unser Auftrag als Vertriebsunternehmen, das die Interessen zweier Handelspartner im Blick behält. Wir verstehen unsere Dienstleistung als ein Marketinginstrument, um die Präsenz in der Fläche zu stärken und Alleinstellungsmerkmale klar zu kommunizieren.

Die Buchbranche hat die Talsohle durchschritten und so wird die Frankfurter Buchmesse, vom 16.-20. Oktober, in diesem Jahr wieder mehr Aussteller anziehen. Wir freuen uns auf Ihre Terminanfrage und viele interessante Begegnungen und Gespräche, denn:

It takes two to tango!